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UPZwei Abende, 29 Künstler im Felix-Fechenbach-Haus

Wilde Mischung aus sechs Bands

Die Jazzkantine brachte das Publikum beim 35. Jazzfestival der Würzburger Jazzinitiative zum Tanzen. Die Jazzkantine brachte das Publikum beim 35. Jazzfestival der Würzburger Jazzinitiative zum Tanzen. Carola Thieme

Rückblick auf das 35. Jazzfestival der Würzburger Jazzinitiative.

Zwei Abende, 29 Künstler, das bedeutete: zweimal volles Fechenbach-Haus. Bei aller Freude über den Kassenerfolg ist es den Machern des 35. Jazzfestivals Würzburg ebenso wichtig, dass die wilde Mischung von sechs sehr verschiedenen Bands zu so einer runden Sache wurde.

Eine Gemeinsamkeit vieler Musikerinnen und Musiker war: Die Jazzerinnen und Jazzer öffneten sich populären Genres. Allerdings sprudelten diese Inspirationsquellen in dermaßen verschiedene Richtungen, dass sie die Diversität des Festivals noch steigerten. Jimi Hendrix, Filmmusik, Techno, ukrainische Folklore, HipHop – wer würde ein Festival mit so einem Mix besuchen?

Das klappt nur, wenn die Künstler ihre Leidenschaften und irren Ideen hochmusikalisch und mit technischer Meisterschaft ins Volk schleudern und schmeicheln. Die meisten Stücke waren so dicht gebaut und zwangen die Hörer so zum Hören, dass es einfach keine Gelegenheit zum Beklatschen einzelner Soli gab. Was sonst zwar eine nette Geste, aber auch eine zwanghafte Pflichtübung sein kann.

Die Jazzinitiative Würzburg e. V. gibt für ihre Zwei-Tages-Begegnungen im Herbst – immer mit der Nacht der Zeitumstellung zwischen den beiden Festivaltagen – das Motto aus: Raus aus der Akademie, rein in den Club!

Die beiden Rausschmeißer der Konzertnächte, das Leo Betzl Trio und Jazzkantine, machten den Gang vor der Bühne tatsächlich zur Tanzfläche. Bei Jazzrock’n’roll der Nighthawks zuckte auch schon das ein oder andere Bein. Sehr emotional und wunderschön – in verschiedenen Mischungsverhältnissen – klangen Axis: The Music of Jimi Hendrix, Leléka und die Band mit dem „berühmtesten Musiker dieses Festivals“, wie Moderator Stefan Hetzel ihn nannte: die Wolfgang Lackerschmid Connection.

 

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